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Das Deckblatt der Bewerbung

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Deckblatt Bewerbung, BR: Gerd Altmann/pixelio.deAuf Papier gedruckt, in einen Umschlag gesteckt und zur Post gebracht – Die gute alte Bewerbungsmappe ist vom Aussterben bedroht. Wie sieht es mit dem Bewerbungsdeckblatt aus? Macht es bei Onlinebewerbungen noch Sinn?

Fragt man quer durch die Branche, sind die Antworten der Personalverantwortlichen und HR-Beauftragen äußerst unterschiedlich: Die einen bevorzugen Deckblätter als Zusatz und zum besseren Überblick, während es andere nur als unnötige Wiederholung schon erwähnter Fakten des Lebenslaufes sehen. Wer aber eine gut gemacht und klare erste Seite beifügt, wird kaum auf Ablehnung stoßen. Wichtig ist zu wissen, wie ein Deckblatt formatiert werden sollte und was genau darauf zu stehen hat.

Der Bewerber auf einen Blick
Den einzigen Sinn und Zweck des Deckblattes ist es, dem Personaler die Arbeit ein wenig zu erleichtern. Mit einem Blick sollte dieser über Kontaktdaten und Bewerber Bescheid wissen. Daher sollten in jedem Fall folgende Informationen aufgelistet werden:

Alle Daten auf einen Blick

  • Vor- und Zuname
  • Adresse
  • Telefonnummer
  • E-Mail-Adresse

Den richtigen Titel wählen
Es gibt mehrere Möglichkeiten einen aussagekräftigen Titel zu wählen. Die am weitesten verbreitete Methode ist es den Titel der Stelle einzubauen, etwa mit „Bewerbung als Marketing Assistent“. Zum Teil schreiben auch einige den Namen des Unternehmens auf das Deckblatt. Das kann bereits schon vor Kennenlernen des Bewerbers eine Verbundenheit mit ihm herstellen.

Wo sollte das Foto platziert werden?
Der ideale Lebenslauf hat eine Länge von maximal zwei Seiten. Bereits Universitätsabsolventen ohne viele Jahre Berufserfahrung haben Probleme sich an diese Vorgabe zu halten. Oft sind die gesammelte Erfahrung und absolvierten Kurse zahlreich. Diese Platznot kann man umgehen, indem man das Foto aufs Deckblatt gibt. Das Bewerbungsfoto kommt dann außerdem besser zur Geltung und wirkt nicht zwischen Daten wie der Kopfzeile mit den Kontaktdaten und der ersten Berufserfahrung auf dem Lebenslauf eingezwängt.

Deckblatt – Hier eher doch nicht.
In einigen Fällen empfiehlt es sich aber auf die Verwendung eines Deckblattes zu verzichten. Handelt es sich um eine Kurzbewerbung und werden vom Unternehmen selbst nur zwei oder drei Blätter verlangt, zahlt sich deren Gestaltung nicht aus. Hingegen macht es bei mehrseitigen Bewerbungen, vielleicht mit Arbeitsproben, Motivationsschreiben und diversen Zeugnisse, mehr Sinn. Bei Online-Bewerbungen sollte das Deckblatt außerdem nur beigefügt werden, wenn alle restlichen Unterlagen im pdf-Format beigefügt werden und das Titelblatt die erste Seite davon ist. Extra eine Seite als eigene Datei an die E-Mail anzuhängen, ist jedoch nicht zu empfehlen.

Sehen Sie das Deckblatt also nie als unnötiges Anhängsel, sondern überlegen Sie sich immer Sinn und Zweck in der jeweiligen Bewerbung. Mitunter kann es als Chance dienen, sich von Mitbewerbern abzuheben.

Bildrechte: Gerd Altmann/pixelio.de

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Ein Kommentar zu “Das Deckblatt der Bewerbung”

  1. Bianca sagt:

    Vielen Dank für den Artikel, wir haben das Thema auch in Bezug auf die Bewerung auf eine Ausbildung diskutiert, allerdings mit dem Ergebnis, dass ein Deckblatt für die Ausbildung eher nicht nötig ist, dafür aber sehr viel mehr Wert auf ein gutes Anschreiben und einen übersichtlichen Lebenslauf gelegt werden sollte.

    LG Bianca von AZUBIYO